Doppelte Gametenspende

DOPPELTE GAMETENSPENDE

Doppelte Gametenspende

Bei der doppelten Gamenspende handelt es sich um eine Behandlung der assistierten Reproduktion, bei der die Eizellen einer anonymen Spenderin und der Samen eines anonymen Spenders verwendet werden. Die dabei entstehenden Embryonen werden in die Gebärmutter der Patientin transferiert.

Zielgruppe der doppelten Gametenspende

Eine Behandlung mit doppelter Gamenspende wird empfohlen für :

  • Alleinerziehende Frauen, deren ovarielle Reserve erschöpft ist. Die Gründe dafür sind zahlreich : frühzeitiges Eierstockversagen, Endometriosis, chirurgische Eingriffe an Eierstöcken, etc.
  • Frauen mit niedriger Eizellqualität (oft aufgrund des fortgeschrittenenen Alters). Aus diesen Eizellen entwickeln sich Embryonen von niedriger Qualität und mit niedrigem Implantationspotential, was sich in geringe Schwangerschaftschancen übersetzt.
  • Alleinerziehende Frauen oder Paare, Träger von Erbkrankheiten, die sie nicht an ihre Nachkommen weitergeben möchten.
  • Paare mit beeinträchtigter Eizell- und Spermienqualität

Was ist der Unterschied zwischen doppelter Gametenspende und der Embryonenadoption ?

Doppelspende und Embryonenspende sind zwei mögliche Behandlungen für Patienten, die eine Samenspende und eine Eizellenspende benötigen. Sie unterscheiden sich jedoch in mehreren wichtigen Punkten:

 

  • Bei der doppelten Gametenspende handelt es sich um eine «frische» Behandlung, das heißt, dass man durch die Stimulation einer Spenderin frische Eizellen erhält, die anschließend mit aufgetautem Spendersamen befruchtet werden. Nach 5 Tagen im Labor entwickeln sich die befruchteten Eizellen zu Embryonen, die in die Gebärmutter der Patientin tranferiert werden.
  • Bei der Embryonenspende (a.g. Embryonenadoption) handelt es sich  um Embryonen, die im Laufe der Behandlungen anderer Patienten entstanden sind und anschließend zur Spende freigegeben wurden, weil diese Patienten keine weiteren Kinder wollten.
  • Die wichtigsten Unterschiede im Überblick : Die doppelte Gamenspende bietet eine größere Flexibilität, da man bei der Spenderauswahl die äußerlichen Merkmale der Patienten in Betracht nimmt.  Bei der Embryonenspende werden die äußerlichen Aspekte nicht berücksichtigt, weil die Embryonen bereits zu einem früheren Zeitpunkt geschaffen wurden.
  • Die doppelte Gamenspende ist die erfolgreichere Behandlungsmethode im Vergleich zur Embryonenspende. Die Erfolgsrate bei der doppelten Gamentenspende liegt zwischen 70 – 75%.  Die Erfolgsrate der Embryonenspende liegt bei etwa 50%.
  • Bei der doppelten Gametenspende gibt es keine Wartelisten, obwohl man natürlich in Betracht nehmen muss, dass die Klinik etwas Zeit braucht, um eine optimal passende Spenderin zu finden. Im Gegensatz dazu kann es bei der Embryonenspende zu Wartezeiten kommen.

Phasen einer Behandlung mit doppelter Gametenspende

Da es sich bei der Eizellspende um frische Eizellen handelt, müssen die Regelblutungen der Empfängerin und die Spenderin sychronisiert werden, um gleichzeitig mit der Stimulation beider Frauen anfangen zu können. Um die Zyklen der Empfängerin und der Spenderin zu synchronisieren, nehmen beide Frauen eine Zeit lang die Verhütungspille ein. Wenn die Empfängerin (also die Patientin) regelmäßige Regelblutungen hat, muss die Aktivität ihrer Eierstöcke mit der Einnahme von Medikamenten gebremst werden, um ihren Einfluss auf die Behandlung zu vermeiden.

Anschließend wird die Gebärmutterschleimhaut der Patientin durch die Einnahme von Östrogen (oral oder Pflaster) auf den Embryonentransfer vorbeireitet, wobei eine bis zwei Ulraschalluntersuchen durchgeführt werden, um den Erfolg der Stimulation, also die Dicke und die Struktur der Gebärmutterschleimhaut, zu überprüfen.

Wenn die Spenderin bereit ist, das heißt, wenn die Follikel gut genug gewachsen sind, programiert man die Punktion. Am Tag der Punktion wird der Spendersamen aufgetaut und entsprechend aufbereitet, um die Befruchtugnschancen zu steigern.

Nach der Befruchtung beaobachten die Biologen die Entwicklung von Embryonen 3 bis 5 Tage lang. Im Laufe dieser Tage werden die Embryonen täglich beurteilt, um die besten davon für den Embryonentransfer auszuwählen. Bei der Embryonenauswahl richten sich die Biologen nach den Kriterien wie die Morphologie, die Anzahl der Zellen und die Entwicklungsgeschwingkeiten seit dem Tag der Befruchtung bis zu dem Embryonentransfer.

Der Transfer von Embryonen in die Gebärmutter der Patientin erfolgt drei bis fünf Tage nach der Punktion der Spenderin und der Befruchtung der Eizellen im Labor mit aufgetauten und aufbereiteten Spendersamen. Die Entscheidung über die Anzahl der zu transferierenden Embryonen hängt von der Embryonenqualität und der Situation des jeweiligen Paares ab. Diese Entscheidung wird von den Patienten, dem Arzt und den Biologen gemeinsam getroffen. Der Embryonentransfer erfolgt vaginal ohne Betäubung, wobei der Embryo an einer bestimmten Stelle der Gebärmutter plaziert wird. Der Schwangerschaftstest wird 12 Tage später mittels Blutentnahme beim Frauenarzt durchgeführt.

Doppelten Gametenspende

Dank der ständigen Investition in fortschrittliche Technologie, werden alle Behandlungsschritte in der Klinik durchgeführt, was zur Beschleunigung des kompletten Behandlungsablaufs und der Erhöhung der Schwangerschaftschancen führt.


  • Stimulation der Spenderin
  • Steuerung der Stimulation der Patientin: Koordination und medizinische Betreuung
  • Laborkosten
  • Miktroinjektionen (ICSI)
  • Blastozystenkultur
  • Embryonentransfer

Im Falle der Unterbrechung der Behandlung, verpflichten wir uns die Kosten für die nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erstatten.


Gerne setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung, um Ihre Fragen zu beantworten:

Garantien

Bei ProcreaTec sind alle unsere Bestrebungen darauf gerichtet, dass unsere Patienten so schnell wie möglch ein gesundes Baby in die Armen nehmen. Zu diesem Zweck garantieren wir :

  • Persönliche Betreuung durch einen Arzt und eine Koordinatorin von Beginn bis zum Ende der Behandlung.
  • Mindestens 6 Spender-Eizellen
  • Zwei Embryonen im Blastozystenstadium (5. Tag der Embryonalentwicklung)
  • Schwangerschaftsraten über dem spanischen Durchschnitt und von der Spanischen Gesellschaft für Fruchtbarkeit (SEF) zertifiziert.
  • Der Einsatz der fortschrittlichsten Techniken der assistierten Reproduktion. Wir haben zwei hochmoderne Inkubatoren EmbryoS-cope® mit eingebauter Time-Lapse-Technik, und waren die erste Kinderwunschklinik in Spanien, die den Embryonentransfer im Blastozystenstadium einführte, und gehören zu den wenigsten Klinik in Spanien, die sowohl über das Qualitätszertifikat UNE 179007:2013 als auch ISO 9001:2015 verfügen.

WIe kann ich meine Schwangerschaftschancen verbessern?

OvoDona: das Programm der Eizellspende bei ProcreaTec

Unser Programm der Eizellspende „Ovodona“ erlaubt es uns über eine große Anzahl an Spenderinnen zu verfügen, die wir persönlich kennenlernen und beurteilen.Für Behandlungen mit Eizellspende liegen keine Wartelisten vor.

Die Spenderinnen sind gesunde Frauen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, die anhand ihrer äußerlichen Merkmale ausgesucht und zahlreichen Untersuchungen unterzogen werden, um ihren guten Gesundheitszustand und gute ovarielle Reserve zu garantieren.

Dabei wollen wir auch sichergehen, dass die Eizellspende den Spenderinnenn keinen Schaden hinzufügt.

Es handelt sich um einen anonymen Prozess, sowohl für die Spenderin als auch für die Empfängerin. Keine der beiden Frauen wird die Identität der anderen jemals erfahren.Bei der Eizellspende folgen wir den durch das Gesetz 14/2006 festgelegten Anforderungen.

Häufig gestellte Fragen

Die ROPA-Methode ist eine Variation der IVF mit Spendereizellen, nur dass es sich dabei un der Erhalt der Eizellen der Partnerin handelt. Es handelt sich dabei um eine interesante Alternative für lesbische Paare Mütter zu werden.

Auf diese Weise beteiligen sich beide Frauen an der Entstehung und der Geburt eines neuen Lebens, so dass die eine Eizellen gibt und die andere das Kind austrägt. Das Spanische Gesetz aus dem Jahr 2006 über die Techniken der assistierten Reproduktion erlaut sowohl die Spende als auch den Erhalt von Eizellen.

Die Behandlung läuft auf die gleiche Weise ab, wie bei doppelter Gametenspende, das heißt, man erhält sowohl Spendereizellen als auch Spendersamen. Der Hauptunterschied liegt darin, dass man die Eizellen der Partnerin erhält (und nicht einer anonymen Spenderin), die sich der Stimulaiton und der anschließenden Eizellentnahme unterzieht“, – sagt Frau Lourdes López Yañez, Spezialistin für Reproduktionsmedizin und Mitgründer der Kinderwunschklinik ProcreaTec.

Für die Bestimmung des Zeitpunktes des Eisprunges, orientiert man sich in der Regel am Zyklus der Patientin. Bei einem regelmäßigen Zyklus (alle 26 bis 35 Tage) ovulieren die meisten Frauen regelmäßig. Unter nornmalen Umstände, fängt am Anfang eines Menstruationszyklus das Wachstum eines Follikels, der in einem Inneren eine Eizelle enthält, die er aber zum Zeitpunkt des Eisprungs in den Eileiter ausstoßt.

Nach dem Eisprung produzieren sich hormonelle Schwankungen (E2 und P4), um das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut anzuregen und sie aufnahmefähig für die befruchtete Eizelle zu machen. Wenn man also den E2- und P4 -Wert zwischem dem siebten und dem neunten Zyklustag misst, weiß man, ob ma ovuliert hat oder nicht. Zusätzlich kann das Niveau anderer Hormone wie Prolaktin und TSH gemessen werden, weil sie unter Umständen auch das Wachstum der Eizellen und den Zeitpunkt des Eisprunges beeinflussen.

Die ovarielle Reserve (a.g. der Eizellvorrat) bezieht sich auf die Anzahl der verfügbaren Eizellen, d.h. wie Fruchtbar eine Frau ist. Es gibt zahlreiche Mittel, die zur Messung des Eizellvorrats eingesetzt werden können, wie die Bestimmung des Niveaus der Hormone FSH und E2, zwischen dem 2. und 3. Tag der Regelblutung, die Messung des Anti-Müller-Hormons (AMH) und transvaginale Ultraschalluntersuchung mit Zählung antraler Follikel. Diese Untersuchungen helfen uns dabei zu bestimmen, ob die ovarielle Reserver der Frau hoch, normal oder niedrig ist. Diese Angaben und das Alter der Patientin sind grundlegend für die Erstellung eines auf die Bedürfnisse der Patientin zugeschnittenen Behandlungsplans.

Die Ovulationsstörungen werden durch Störungen des endokrinen Systems verursacht, die normale Funktionsweise der Eierstöcke beeinträchtigen. Oft assoziiert man die Ovarialinsuffizienz mit Unter- oder Übergewicht, Akte, überschüssige Körperbehaarung. Zu den häuftigsten Ursachen gehört allerdings das polyzistische Ovar-Syndrom, die zwischen 3% und 10% der weiblichen Bevölkerung weltweit betrifft. Diese Frauen leiden in der Regel unter unregelmäßigen Menstruationszyklen, haben folglich unregelmäßigen oder ganz ausbleibenden Eisprung und sich somit weniger fruchtbar bzw. fertil, als gesunde Frauen.
Bei Behandlungen der assistierten Reproduktion leitet man den Eisprung durch den Einsatz von Medikamenten ein.

Die natürliche Eizellbefruchtung findet normalerweise in den Eileitern statt. Ist die Durchgängigkeit der Eileiter beeinträchtig, ist der Zugang zu der Eizelle für die Spermatozoiden verspert.

Die Gründe für die Obstruktion der Eileiter sind vielfältig, wie verschiedene Entzündungsprozesse oder chirurgische Eingriffe. Die Obstruktion ist in der Regel symptomlos und wird mithilfe der Hysterosalpingographie diagnostiziert. Ob man die Hysterosalpingographie durchführt oder nicht, hängt vom Alter der Frau und von den Infertilitätsgründen des Partners ab.

Je nach dem, ob einer oder beide Eileiter obstruiert sind, entscheidet man sich für eine Behandlugnsmethode.
Manchmal, bei der Durchführung des Ultraschall wird das Vorhandensein der Flüssigkeit festgestellt, die als Hydrosalpinx bezeichnet wird. Diese Flüssigkeit kann der Grund der Unfruchtbarkeit sein und erhöht außerdem das Risiko einer Infektion. Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass das Entfernen von Hydrosalpinx vor der Behandlung der assistierten Reproduktion sich positiv auf das Endergebnis auswirkt.

In einem Zyklus von 28 Tagen findet der Eisprung ungefähr am 14. Tag des Zyklus statt. Etwa 24 Stunden später steigt die Körpertemperatur und auf diese Weise weiß man, ob der Eisprung stattgefunden hat. Heutzutage gibt es in Apotheken spezielle Sets zu kaufen, die den Moment ausrechnen, in dem man am fruchtbarsten ist.

Bei ProcreaTec verfolgen wir die Anreifung der Eizelle mithilfe von Ultraschalluntersuchungen, die an verschiedenen Tagen des Zyklus durchgeführt werden. Außerdem wird durch die Blutentnahme geschaut, ob sich hormonelle Schwankungen produziert haben, die normalerweise mit dem Eisprung einhergehen. Auf diese Weise wird der Zeitpunkt ausgerechnet, in dem die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden am höchsten ist.

In unserer Klinik haben wir ein Programm der Eizellspende und das heißt „OvoDona“. Es gibt keine Wartelisten, allerdings kann es etwas dauern, bis man eine passende Spenderin gefunden hat und, nach der Synchronisierung der Regelblutungen der Patientin und der Spenderin, mit einer paralllel laufenden Stimulation anfagen kann.

Die Spenderinnen werden nach äußerlichen Merkmalen und nach eingehender medizinischer und psychologischer Überprüfung ausgesucht. Außerdem werden bei der Auswahl von Patienten geäußerten Wunschkriterien berücksichtigt.

Die Behandlungen mit Eizellspende werden in verschiedenen Fällen empfohlen. Da das Alter der Frau jedoch ein entscheidender Faktor ist, empfiehlt man, nach Überschreitung des Alters von 44 die Eizellspende in Betracht zu ziehen, um somit nicht nur die Schwangerschaftschancen zu verbessern, sondern auch die Chancen der Geburt eines gesunden Kindes zu erhöhen.