IVF

In-Vitro-Fertilisation (IVF)

Was ist die In-Vitro-Fertilisation?

Bei der in vitro-Fertilisation handelt es sich um eine Behandlungsmethode der assistierten Reproduktion, bei der die Eizellen außerhalb des Körpers der Frau befruchtet werden. Nach der Stimulation der Eierstöcke werden die Eizellen entnommen und im Labor mit dem Samen des Partners oder eines Spenders befurchtet. Diese Behandlungstechnik hat folgende Variaten:

In- Vitro- Fertilisation (IVF) mit eigenen Eizellen.
In- Vitro- Fertilisation (IVF) mit eigenen Eizellen und Spendersamen
In- Vitro- Fertilisation (IVF) mit Spendereizellen und Partnersamen (a.g. Behandlung mit Eizellspende)
In- Vitro- Fertilisation (IVF) mit Spendereizellen und Spendersamen (a.g. Doppelte Spende).

Zielgruppe einer IVF-Behandlung:

Erfolgslose IVF

  • Niedrige Samenqualität
  • Niedriger Eizellvorrat augrund unterschiedlicher Umstände wie das Alter, Operation an Eierstöcken, Endometriose, Ovarialinsuffizienz, etc.
  • Beeinträchtigung der Eileterdurchgängigkeit
  • In den Fällen, die eine Genetische Präimplantationsdiagnostik (PID) erfordern.
  • Paare, bei denen einer oder beide Partner ein Hepatitis oder HIV leiden.

Phasen der IVF/ICSI-Fertilitsation

In dieser ersten Phase werden Medikamente in Form von subkutanen Injektionen, die sich die Patientin selbst setzen kann, verabreicht. Diese stimulieren die Eileiter und steigern die Anzahl der Follikel (Eibläschen), die in einem Zyklus heranreifen. In der Stimulationsphase (insgesamt 10 – 12 Tagen) wird eine Reihe von Ultraschalluntersuchungen durchgeführt, mit deren Hilfe die verabreichte Dosis reguliert wird.

Der Embryonentransfer kann entweder am Tag 3 oder Tag 5 stattfinden. Dazu wählen die Biologen die besten Embryonen aus. Nicht transferierte Embryonen müssen laut der spanischen Gesetzgebung eingefroren werden. Der Schwangerschaftstest wird in 12 Tagen mittels Blutentnahme beim Frauenarzt durchführt werden.

Die nicht eingesetzten Embryonen werden vitrifiziert. Bei dieser ultraschnellen Einfrierungsmethode überleben 95 % der Embryonen.

Bei einem positiven Test-Ergebnis (Beta-hCG > 100 mUI/ml) sollte man die Medikamente bis zur Ultraschalluntersuchung (10 bis 12 Tage später) weiternehmen. Bei einem unklaren Testergebnis wird normalerweise zu einer Wiederholung des Tests nach 48 Stunden geraten, um so die Schwangerschaft zu bestätigen oder auszuschließen.

Bei einem negativen Testergebnis (Beta-hCG < 10 mUI/ml) werden normalerweise die Medikamente abgesetzt und der Eintritt der Regelblutung abgewartet.

IVF

Umfasst:

  • Kontrolle der ovariellen Stimulation (ärztliche Betreuung, Ultraschall und Hormonuntersuchung).
  • Punktion der Eierstöcke mit Sedierung.
  • Laborkosten (Mikroinjektion (ICSI)und Embryonalentwicklung bis 3. Tag).
  • Micro-inyección espermática (ICSI)
  • Embrionentransfer.
  • ΒhCG: Schwangerschafstest im Blut.
  • Erster Ultraschall der Schwangerschaft oder Sprechstunde nach dem Zyklus

Nach Empfehlung des Arztes und nach Wunsch der Patienten können folgende Behandlungstechniken hinzugefügt werden: EmbryoScope, Preimplantationsdiagnostik, Scratching, etc.

Gerne setzen wir uns mit ihnen in verbindung, um ihre fragen zu beantworten:

Garantien

Unser Ziel ist es, dass unsere Patienten in möglichst kurzer Zeit ein gesundes Baby in Armen halten. Um dies zu gewährleistern, garantieren wir Folgendes:

Persönliche Betreuung und kontinuierliche Begleitung durch einen Arzt und eine deutsche Koordinatorin in jeder Behandlungsphase.

Hohe Schwangerschaftsraten: wir gehören zu den besten Kinderwunschklinken europaweit.

Der Einsatz der fortschrittlichsten Techniken der assistierten Reproduktion. Wir haben zwei EmbryoScope® (Inkubatoren mit Zeitraffer-Technologie), wir waren Pioniere in der Blastozysten-Embryokultur (Tag 5) und verfügen über die Qualitätszertifizierungen nach ISO 9001: 2015 und UNE 179007: 2013.

Natürlicher Zyklus

Ein IVF-Protokoll im natürlichen Zyklus ermöglicht die Gewinnung von Eizellen, die die Frau auf natürliche Weise in einem Zyklus produziert.

Ein natürlicher Zyklus wird bei Patienten empfohlen, die es nicht wünschen hormonell stimuliert zu werden oder bei denen eine konventionelle Stimulation in früheren Behandlungen nicht das gewünschte Ergebnis erzielte. Man kontrolliert die Reifung der Follikel mithilfe von Ultraschalluntersuchungen und sobald die Follikel die erforderliche Größe erreichen, programmiert man die Punktion, im Laufe deren die Eizellen (1 bis 2) entnommen und anschließend im Labor befruchtet werden.

Ein natürlicher Zyklus ist nicht nur körperlich einfacher für die Patientin, sondern auch finanziell weniger belastend, da man wenige Ausgaben für Medikamente hat.

Niedrige Stimulation

Ein Zyklus mit niedriger Stimulation wird bei Patienten empfohlen, die es nicht wünschen hormonell stimuliert zu werden oder bei denen eine konventionelle Stimulation in früheren Behandlungen nicht das gewünschte Ergebnis erzielte.

Lassen Sie sich individuell über Ihren Fall beraten und erhalten Sie einen auf Ihre Bedürfnisse angepassten Behandlungsplan.

Diese Behandlungsmethode wird vor allem bei Patientinnen mit niedrigem Eizellvorrat empfohlen oder bei denjenigen, die die Genetische Präimplantationsdiagnostik durchführen lassen wollen.

Akkumulierung von Eizellen

Das Protokoll für die Akkumulierung von Eizellen erlaubt es einer Frau mit niedriger ovarieller Reserve eine größere Anzahl an Eizellen anzusammeln, in dem sie sich mehreren Stimulationszyklen unterzieht.

Durch die Akkumulierung von Eizellen erhöht man die Wahrscheinlichkeit, dass man im Laufe einer späteren IVF-Behandlung Embryone zum Transferieren hat.

WIe kann ich meine Schwangerschaftschancen verbessern?

Häufig gestellte Fragen zur IVF-Behandlungen

Eine IVF-Behandlung dauert etwa 15 Tage. Für Patienten, die aus dem Ausland kommen, gibt es die Option einer ferngesteuerten Stimulation, so dass sie nur am Vortag der Punktion nach Madrid reisen müssen. Der Embryonentransfer findet 3 bis 5 Tage nach der Einzellentnahme statt. Die Abreise kann am Tag des Embryonentransfer stattfindet, allerdings wird es generell empfohlen, noch eine Nacht in Madrid zu bleiben und erst am nächsten Tag den Rückflug anzutreten.

Da der größte Teil der Behandlung im Heimatort stattfindet kann, kann die Behandlung problemlos mit der beruflichen Tätigkeit kombiniert werden. Der erforderliche Aufenthalt im Madrid beträgt etwa eine Woche: Tag der Punktion und der anschließende Embryonentransfer 3 bis 5 Tage später.

Das spanische Gesetz legt keine Altersgrenze für Behandlungen der assistierten Reproduktion fest. Bei IVF-Behandlungen soll man sich allerdings vor Augen halten, dass sich die Schwangerschaftschancen mit zunehmenden Alter reduzieren. Das interne Protokol der Klinik ProcreaTec setzt die Altergrenze bei 50 Jahren.

Der größte Feind der weiblichen Fruchtbarkeit ist das Alter. Die Wahrscheinlichkeit mit eigenen Eizellen schwanger zu werden reduziert sich drastisch ab dem 40. Lebensjahr. Aus diesem Grund liegt das ideale Alter für eine IVF-Behandlung unter 40. Es wird ausdrücklich empfohlen sich über die Behandlung so früh wie möglich zu informieren, um die höchsten Erfolgschancen zu haben.

Früher war es üblich, dass in einer Behandlung der assistierten Reproduktion mehrere Embryonen transferiert wurden, da es noch keine Techniken gab, um das Implantationspotential von Embryonen zu maximieren. Heutzutage, dank der modernen Technologie der Reproduktionsmedizin wie die Blastozystenkultur und die Embryonenauswahl mit der Time-Lapse-Technik des Embryoscopes, verbessert man die Implantantionschancen von Embryonen erheblich, wodurch Erfolgsraten gesteiert und Mehrlingsschangerschaften und damit verbundene Risiken vermieden werden.

Die Wahrscheinlichkeit einer Zwillingsschwangerschaft beim Transfer von zwei Embryonen liegt bei 43% und nur bei 1% beim Transfer eines einzigen Embryos. Die Wahrscheinlichkeit einer  Drillingsschwangerschaft beim Transfer von zwei Embryonen liegt bei 1-2% (durch die Teilung einer der beiden Embryonen) und ist beinahe nichtig beim Transfer von einem Embryo.

Wir verstehen, dass Paare, die sich seit langer Zeit nach einem Kind sehnen, eine Mehrlingsschwangerschaft nicht als Komplikation erachten und aus diesem Grund mehrere Embryonen transferieren wollen. Allerdings, liegt heutzutage die Erfolgswahrscheinlichkeit beim Transfer eines einzigen Embryos fast genauso hoch, wie beim Transfer von zwei Embryonen, man vermeidet aber die Risiken einer Mehrlingsschwangerschaft und tut damit viel Gutes sowohl der Mutter als auch dem Kind.

Der wichtigste Vorteil sind die hohen Erfolgsraten einer IVF-Behandlung bei ProcreaTec: der kumulierte Wert liegt bei 79,3%.

Bei Frauen unter 35 Jahren liegt die Erfolgsrate bei 61%.

Bei Frauen zwischen 35 und 39 Jahren liegt die Erfolgsrate bei 47.2% ohne Preimplantationsdiagnostik und bei 67% mit Preimplantationsdiagnostik.

Bei Frauen ab 40 liegt die Erfolgsrate bei 15.4% (ohne Präimplantationsdiagnostik) und bei 50% mit Präimplantantationsdiagnostik.

In einem Zyklus von 28 Tagen findet der Eisprung ungefähr am 14. Tag des Zyklus statt. Etwa 24 Stunden später steigt die Körpertemperatur und auf diese Weise weiß man, ob der Eisprung stattgefunden hat. Heutzutage gibt es in Apotheken spezielle Sets zu kaufen, die den Moment ausrechnen, in dem man am fruchtbarsten ist.

Bei ProcreaTec verfolgen wir die Anreifung der Eizelle mithilfe von Ultraschalluntersuchungen, die an verschiedenen Tagen des Zyklus durchgeführt werden. Außerdem wird durch die Blutentnahme geschaut, ob sich hormonelle Schwankungen produziert haben, die normalerweise mit dem Eisprung einhergehen. Auf diese Weise wird der Zeitpunkt ausgerechnet, in dem die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden am höchsten ist.

Die meisten Frauen mit einem regelmäßigen Zyklus (26 – 35 Tage) ovulieren monatlich. Die für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut verantwortlichen Hormone sind so synchronisiert, damit es mittem im Zyklus zum Eisprung kommt.

Bei Patientinnen mit langen bzw. unregelmäßigen Zyklen (30 -90 Tage), produziert der Körper Hormone, die die Gebärmutterschleimhaut wachsen lassen. Kommt es in diesem Zyklus zu keinem Eisprung, löst sich die Gebärtmutterschleimhaut. Das ganze findet in langen und unregelmäßigen Zyklen statt.

Ein Spermatozoid ist die männliche Keimzelle, die das Geschlecht des zuküftigen Babys bestimmt. Ein Spermatozoid ist aus folgenden Teilen aufgebaut: Kopf, Mittelteil, Schwanz. Die Beiträchtigung jeder Art einer dieser Teile reduziert die Befruchtungsfähigkeit von Spermien.

Folgende Kriterien werden bei einem Spermiogramm gemessen: die Morphologie, die Beweglichkeit und die Spermienkonzentration pro Milliliter der Sperma. Was die Morphologie angeht, so wird geschaut, dass der Kopf oval und glatt, der Schwanz drei mal so lang wie der Kopf und auf richtige Weise mit dem Kopf verbunden ist.

Die Beweglichkeit wird durch die Geschwindigkeit gemessen mit der sich ein Spermatozoid auf gerade Linie bewegt (Mikrometer pro Sekunde).

Alle diese Parameter müssen sich im Rahmen der im Jahr 2010 von der Weltgesundheitsorganisation festgelegten Definitionen befinden.